Magnesium in den Wechseljahren

Magnesium in den Wechseljahren hilft, Symptome wie Hitzewallungen, Ängste, Schlaflosigkeit, Osteoporose und Depressionen zu lindern.

Magnesium für Frauen in den Wechseljahren

Während der Wechseljahre unterliegt der Körper der Frau verschiedenen Veränderungen, die vor allem auf die sinkende Produktion von Östrogenen, den weiblichen Hormonen, zurückzuführen sind. Dies führt zu typischen Symptomen dieser Lebensphase, wie Bluthochdruck, Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten, Schlaflosigkeit, Hitzewallungen, Angstzuständen, Erschöpfung und Reizbarkeit.
Oft kommt es auch zu einem Verlust der Knochendichte, mit Gelenkschmerzen, Osteoporose und Muskelabbau.
Eine weitere Veränderung betrifft den Stoffwechsel, der sich stark verlangsamt, was zu Gewichtszunahme und einer veränderten Fettverteilung führt. Östrogene spielen auch eine wichtige Rolle im Verdauungssystem; daher kann ein Abfall ihres Spiegels zu Verdauungsproblemen wie Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden führen.

Magnesium in den Wechseljahren: wie viel sollte man einnehmen?

All diese Symptome können durch einen Magnesiummangel zusätzlich verschärft werden. Optimaler Magnesiumspiegel hingegen wirkt als natürliche Unterstützung bei Problemen, die durch eine reduzierte Hormonproduktion entstehen. Während der Wechseljahre wird daher eine tägliche Magnesiumzufuhr von 375 mg empfohlen.


Insbesondere ist Magnesium hilfreich bei: 

  • Hitzewallungen: Eines der häufigsten Symptome in den Wechseljahren. Magnesium unterstützt die thermoregulatorischen Funktionen des Körpers und kann nächtliches Schwitzen reduzieren.
  • Ängste, Schlaflosigkeit und depressive Episoden: Magnesium ist am Funktionieren des Nervensystems beteiligt; ein Mangel kann Stimmungsschwankungen verstärken, die typisch für hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren sind. Eine ausreichende Magnesiumzufuhr wirkt daher gegen schlechte Laune, Nervosität, Müdigkeit und Schlafstörungen.
  • Osteoporose: Dieses Problem entsteht durch reduzierte Mineralisierung der Knochen, die während der Wechseljahre auftreten kann. Eine ausreichende Zufuhr von Mineralstoffen, einschließlich Magnesium, kann dem vorbeugen oder die Symptome reduzieren. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass neben Calcium auch Magnesium ein entscheidender Mineralstoff für die Knochengesundheit ist, insbesondere durch die Förderung der Vitamin-D-Aufnahme. Ohne ausreichende Magnesiumwerte kann selbst eine optimale Calciumzufuhr unzureichend sein.